Zerrissene Familien

Der Krieg in der Ukraine zerreißt Familien



Eine riesige Flüchtlingswelle wird auch Deutschland erreichen. Wir alle sind zur Hilfeleistung aufgefordert! Gedanken unseres Geschäftsführers Karl-Heinz B. van Lier


Der brutale Überfall Putins in der Ukraine hat hoffentlich auch dem letzten pazifistischen Träumer mit politischem Mandat die Augen darüber geöffnet, dass er in seiner Welt des ewigen Friedens mitansehen muss, dass ein Volk wehr- und schutzlos einem übermächtigen Aggressor ausgeliefert ist.


Wo 2015 im Zuge der Flüchtlingskrise mehrheitlich junge Männer Asyl begehrten, sind es in diesen Tagen Hundertausende von Müttern mit Kindern, die in den Anrainerstaaten und in Deutschland Aufnahme finden. Sie sind von ihren Männern getrennt, weil diese ihr Land verteidigen müssen. Als Solidargemeinschaft sind wir aufgefordert, den Schutzsuchenden Aufnahme zu gewähren und wo immer auch möglich, sie bei der Zusammenführung der Familien zu unterstützen. Denn die Ukrainer bauen wie wir ihre Zuversicht und ihre Widerstandskraft auf den starken Zusammenhalt der Familien auf. Dies hat sie die vielen Krisen der Vergangenheit gelehrt.


Am Rande sei erwähnt, dass es sich hier um einen Treppenwitz der Geschichte handelt, wenn gewaltsam getrennte Familien in Teilen ausgerechnet zu uns nach Deutschland kommen, wo eine ideologisch aufgeladene Familienpolitik akribisch die Atomisierung der Familie betreibt. So kommt z.B. in der letzten Pressemeldung des Bundesfamilienministeriums, die sich an die geflüchteten Familien wendet, der „Vater“ und die „Familie“ nicht mehr vor.


Diesen hohen Wert der Institution der Familie nicht anzuerkennen, ja, nur noch Frauen und Kinder anzusprechen und Familie nicht als Schicksalsgemeinschaft zu begreifen, ja ihr Gegenmodell einer final unverbindlichen „Verantwortungsgemeinschaft“ gesetzlich festzuschreiben, dies ist bis heute das Markenzeichen der Ampelregierun. Ein fataler Irrweg, wie wir meinen, dem wir auch weiterhin heftig widersprechen müssen.


Daher bleibt zu hoffen, dass die Zeitenwende, die Bundeskanzler Scholz ausgerufen hat, auch die Familie erreichen wird, verbunden mit einer längst fälligen ideellen und materielle Aufwertung der Familie und dem Ende der ideologischen Fremdbestimmung.


Ihr

Karl-Heinz B. van Lier






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