Gendern für Anfänger und Fortgeschrittene

Wer die sprachlichen Kuriositäten der Gendersprache kennen und verstehen möchte, der möge sich oder seinem Freundeskreis dieses "irre Konversationslexikon" schenken.

Ein Buch herausgegeben von unserem Partner Eckhard Kuhla.



Was tun, wenn die Annalena demnächst das Kanzler*Innenamt stürmt und wir eine Regierung (geschlechtsneutral!) unter Beteiligung der Grün*innen bekommen?


Jetzt die Gender-Fibel kaufen, das Buch, das der Duden-Verlag niemals drucken würde. Damit sind dann alle vorbereitet, die Worthüls*innen, die uns demnächst als Regierungserklärung erreichen, auch aus dem Gender-Deutsch ins Normal-Deutsch zu übersetzen.


Gendersprache ist keine Sprache, sondern ein kryptischer Code für Eingeweihte und sicher auch die Eingeweiht*innen.


Genauso gut könnte man jetzt Blumen oder Emojis wahllos mitten in die Worte setzen. Kürzlich genderte das ZDF gar die „Bär:innen“ in einer Tierdokumentation. Wir müssen also davon ausgehen, dass der Unsinn auch weiter grassieren wird, selbst wenn die ersten CDU-Schulministerien in Sachsen und Schleswig-Holstein inzwischen vernünftig werden und das tun, was ein Herr Macron in Frankreich schon vor einem Jahr in Frankreich schaffte: Einfach mal verbieten. Eigentlich die Kernkompetenz der Grün*innen. Wobei es kein Verbot ist, nicht zu gendern, sondern das Festhalten an der eigenen Muttersprache, ihrer Schönheit, ihrer Differenziertheit, ihrer Klarheit. Sprache sollte ja zumindest bisher der guten Verständigung dienen, Gender-Deutsch schafft Verwirrung, Hindernisse für jene, die diese Sprache erst lernen und vor allem einen eklatanten Kulturverlust.

Ich muss gestehen, ich bin nicht ganz unschuldig an der Entstehung dieses kleinen Büchleins in handtaschentauglichem Format, das man auch als Giveaway (Achtung Anglizismus!) immer dabei haben kann, wenn man wieder einmal einer Mensch*in erklären muss, warum es nicht darum geht, wie sie sich fühlt, sondern darum, wie wir alle gemeinsam dieselbe Sprache sprechen können. Gerne können die Exemplare also auch verschickt werden an die non-binären Menschen in Ihrem Bekanntenkreis.


Aber, um es auch ernsthaft zu sagen: Die meisten Menschen verstehen instinktiv, dass dies alles ein unguter Weg ist, fühlen sich argumentativ aber überfordert.


Dies ist also ein gutes Buch für all jene, die einmal prägnant zusammengefasst nachlesen wollen, warum es schlicht keinen Grund gibt, unsere Sprache durch undemokratische Verwaltungsakte, Ideologen und Aktivisten ruinieren zu lassen.


Dazu gibt es die Dechiffrierung gängiger Begriffe aus dem einlullenden, sprachlichen Framing der angeblich „modernen“ Geschlechterpolitik.


Das Buch ist im Fantis-Verlag erschienen und hier erhältlich.


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