Auf dem Weg zur mutterlosen Gesellschaft - eine Buchempfehlung


Burghard Behncke

Eine große Anzahl von Kleinkindern wird in Deutschland schon sehr früh außerhalb der Familie betreut. Staatliche Programme fördern diese Entwicklung massiv und gestatten inzwischen einen Rechtsanspruch auf Betreuung für Kinder ab dem 1. Lebensjahr. Seit Januar 2016 wird das Betreuungsangebot sogar auf 24 Stunden an 7 Tagen ausgebaut.

Inzwischen gibt es viele Untersuchungen zu den Auswirkungen früher Krippenbetreuung. Schon vor mehr als fünfzehn Jahren zeigten solche Studien negative Ergebnisse.

In der öffentlichen Diskussion, in der Politik und den Medien werden diese Ergebnisse ignoriert und/oder als falsch zurückgewiesen. Die Debatte darüber wird hoch emotional geführt und vorwiegend von Meinungen zu diesem Themenkomplex dominiert. Junge Mütter mit Kleinkindern sehen sich mit einer Fülle teils widersprüchlicher Aussagen konfrontiert und müssen entscheiden, was für ihr Kind am besten ist. Eine Entscheidungsfindung setzt Urteilsfähigkeit voraus. Um eine sachliche Urteilsbildung zu ermöglichen, haben wir Fachleute eingeladen, die auf der Grundlage der entwicklungspsychologischen, neurobiologischen und pädiatrischen Forschungsergebnisse ihr Expertenwissen darstellen und mit Ihnen diskutieren werden.

Nichts entscheidet mehr über die Existenz einer Gesellschaft, ihre Kultur, ihre Sprache, ihre Identität, als der Nachwuchs und die Art und Weise, wie dieser Nachwuchs in den ersten Jahren seines eigenen Lebens geprägt wird. Die Erfahrung früher sicherer Bindung ist die grundlegende Voraussetzung für eine empathie- und mitgefühlfähige Gesellschaft. Die Mutter spielt dabei die zentrale Rolle.

„Die ersten Jahre des Lebens sind wie die ersten Züge einer Schachpartie, sie geben den Verlauf und den Charakter der Partie vor“ (Anna Freud)



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