Die FDP gegen Kinderrechte ins Grundgesetz?



Der familienpolitischen Sprecher der FDP Grigorios Aggelidis hat sich in einem Gespräch mit dem Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes, Sebastian Heimann, gegen die Aufnahme der Kinderrecht ins Grundgesetz ausgesprochen. Wörtlich heißt es:


"Im Gespräch haben wir ebenfalls betont – und da waren wir uns schnell mit Herrn Aggelidis einig –, dass jede politische Maßnahme grundsätzlich die gesamte Familie in den Blick nehmen muss. Viel zu oft wird in den parlamentarischen Debatten der Eindruck vermittelt, der Staat wisse am besten, was gut für die Kinder anderer Leute ist. Mitnichten! Zu bunt und zu individuell sind Familien in ihren Wünschen.

Wer dem Staat die Lufthoheit über den Kinderbetten zusichern will, wer Eltern auf die eine und deren Kinder auf die andere Seite stellt, hat den Geist unseres Grundgesetzes nicht verinnerlicht.

Gerade Artikel 6 Abs. 2 GG ist die wohlweislich von unseren Verfassungsvätern und -müttern gestiftete Grundlage für eine freiheitliche Gesellschaft („Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht“) – denn nur die Familien schaffen durch die Erziehung ihrer Kinder von Generation zu Generation die Voraussetzung für die Fortexistenz unseres Landes, für seine Stabilität und Erneuerung zugleich."



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